(Gegen-) Wind im Changeprojekt

(Gegen-) Wind im Changeprojekt

 Was machst Du draus?

Wind und Gegenwind sind Energie - nutze sie!

Es war ein leicht bedeckter Tag, also eher langweiliges Wetter, als ich mit meinem Beitrag in den sozialen Medien die neue Whuuhaar-Frisur vorgestellt hatte.

Denn trotz, oder gerade wegen des Wetters, hatte ich Lust, mit einem amüsanten Post zu mehr frischem Wind in Projekten zu animieren. Das sah so aus:

Die Whuuhaar-Projektfrisur:

Beitrag auf LinkedIn, Foto: © Jeanette Dietl

Witzigerweise hatte ein aufmerksamer Leser bemerkt, dass es eher wie Gegenwind ausschaut. Coole Beobachtung dachte ich.

Aber eins beschäftigte mich: Macht es einen Unterschied? Ist es nicht immer so, dass man, wenn man durch die eigene Bewegung den “Fahrtwind” spürt auch vom Gegenwind sprechen könnte?

Na klar, ein Gegenwind kann auch eine andere Ursache haben. Also Gegenwind der nichts mit meiner eigenen Bewegung zu tun hat und auch im Stehen zu spüren ist. Der Wind pustet, egal ob ich da bin oder nicht.

Aber stimmt das auch bezogen auf ein Projekt?

Wenn im oder um das Projekt Gegenwind aufkommt, hat das immer etwas mit dem Projekt zu tun – so meine Erfahrung. Entweder weil jemand das Projektziel, das Vorgehen, den Aufwand oder sonst etwas nicht mag, oder weil die Person lieber selbst dabei oder gar am Steuer wäre.

Menschen wehren sich gegen eine Veränderung und erzeugen damit “Gegenwind”. Das ist absolut normal und gehört dazu!

Der Wind ist Dein bester Freund, da ist Energie und Bewegung - da geht was!

Überleg mal selbst: Als die Pandemie losging, hast Du sicherlich gedacht, dass das doch wohl nicht wahr sein kann!

Du hast Dich geärgert und – mindestens innerlich – gesträubt.

Vielleicht nicht gleich zu Anfang, weil die Zwangspause Deine lang ersehnte Auszeit war? Aber irgendwann, zum Beispiel zum ersten Ostern ohne Familie, Deinem Geburtstag oder der Urlaubszeit hast Du ganz sicher Widerstand gespürt. Du hast Dich entweder verdeckt oder sogar sehr offen aufgebäumt und hast damit in Deinem Umfeld Wind gemacht. Oder?

Und genau so sicher, hast Du Dich danach wieder mit der Situation arrangiert und bis heute Wege und Möglichkeiten gefunden mit den neuen Umständen klar zu kommen. 

So geht es uns allen. Bei jeder Veränderung!

Erstaunlicherweise durchleben wir das unterschiedlich stark, schnell und vor allem selten gleichzeitig.

Das hat damit zu tun, dass Themen von uns unterschiedlich gewichtet werden, weil sie mehr oder weniger Einfluss auf uns haben. Auch der Zeitpunkt, wann der Einfluss auf uns zukommt ist sehr unterschiedlich: Während Auftraggeber und Projektleitung sich ggf. schon Wochen mit einer Veränderung beschäftigen, sind Kolleginnen und Kollegen erst seit wenigen Tagen im Bilde und viele andere wissen noch gar nichts davon. Und so wundert es auch nicht, dass Widerständen und Gegenwind zu ganz unterschiedlichen Zeiten und Richtungen auf ein Projekt zukommen.

Aber eine Veränderung OHNE Gegenwind, ist keine wahrhaftige Veränderung!

Gegenwind ist Dein Indikator, dass sich wirklich etwas verändert!

Freunde Dich mit dem Wind an. Lerne mit ihm zu arbeiten, nicht gegen ihn! 😉

Das bedeutet zunächst: Prüfe Deine Einstellung zu Widerständen:

Wenn Widerstand, Dich an Deiner Arbeit zweifeln lässt, und Dir das Gefühl vermittelt Deine Energie zu fressen, dann wird es höchste Zeit hier aktiv zu werden.

Versuche zu ergründen, was tatsächlich hinter Deinen Gefühlen liegt: Vor was hast Du Respekt, oder gar Angst? 

Mache Dir klar, dass Du mit diesem Projekt die Aufgabe bekommen hast die Veränderung voran zu treiben – diese Widerstände selbst zu aktivieren! Vor was auch immer Du Respekt hast – es ist Teil Deiner Aufgabe. Und wenn diese Widerstände tatsächlich aufkommen, hast Du bereits einen ersten Meilenstein erreicht 😊

Also nutze Widerstände als Dein Ansporn, als Deine Quelle für Energie – wie Windkraft!

So wie Du Dich gegen den Wind stellen kannst um ihn vermeintlich aufzuhalten, kannst Du auch entscheiden ihn für Dich zu nutzen. So macht man das beim Segeln und so mache ich das beim Kiten.

Der Wind kann mich beim Kiten entweder über den Untergrund ziehen oder mir gar die Kontrolle über den Kite entreißen.

Oder ich beginne damit zu spielen und richtig Spaß damit zu haben!

Gegenwind in einem Changeprojekt lässt mich erst richtig aufblühen, dann spüre ich förmlich die Kraft in den Steuerungsleinen und kann anfangen damit zu arbeiten!

Hierbei hilft es übrigens sehr, wenn Du Abstand zwischen dem Gegenwind und Deinen Gefühlen schaffst.

Sofern sich jemand gegen das Projekt oder Dich äußert, liegt es an Dir, was Du daraus machst: Nimmst Du die Aussage persönlich, oder versuchst Du auf der Sachebene die Worte und Reaktion zu interpretieren?

Führe Dir vor Augen, wo dein Gegenüber sich aktuell im Changeprozess befindet und versuche seine Ängste zu verstehen. Selten sind das die Dinge die gesagt werden – das sind meist nur vorgeschobene Argumente, oder eben hilfesuchende Angriffe. Und diese werden genutzt um die eigenen Ängste zu verarbeiten.

Aber Du solltest lernen anders damit umzugehen: Die Ängste als notwendiger Wind und Signalgeber für Veränderungen zu deuten.

Dann könnt ihr gemeinsam sachlich damit umgehen.

Übrigens, ist Dir jeder dankbar, wenn Du Menschen in Deinem Projekt unterstützt, sich ebenfalls diese Umstände klarzumachen und zu lernen damit umzugehen. 

Du spürst keinen Wind? Dann mache ihn!

Dass in einem Changeprojekt alles “rund” läuft und keiner sich wehrt, ist eine absolute Ausnahme! Dass sollte Dich immer stutzig machen!

Denn öfter ist das Fehlen von Gegenwind ein Indikator, dass entweder:

  • hinter dem Vorhang Widerstand organisiert wird 
  • oder Dein Projekt keinen interessiert, weil keine echte Veränderung zu spüren ist.

In beiden Fällen, solltest Du aktiv werden. Mit dem Abschluss der Konzeptionsphase oder spätestens zum Begin der Umsetzungsphase sollte eine gewisse Dynamik zu spüren sein.

Ist dies nicht der Fall, solltest Du unbedingt die Windmaschine anwerfen:

  • Intensiviere Deine Kommunikation. Auf allen Kanälen!
  • Gestalte Workshops um mit den Betroffenen in einen echten Austausch zu kommen und zu erkennen welche Veränderung ansteht.
  • Frage nach und bitte um Feedback auf operativer Ebene und im Management.
  • Starte zügig mit erkennbarer Veränderung in Pilotbereichen oder einem Prototyp (MVP).

Sofern dann noch immer nichts passiert – herzlichen Glückwunsch, die Veränderung war wohl allseits ersehnt, wahrscheinlich überfällig und dringend notwendig! 😎

Spiele mit dem Wind - dann wird Dein Projekt ein Erfolg!

Für all die anderen Fälle: Wenn Wind im Projekt aufkommt, lass Dich nicht davon ausbremse, sondern nimm die Energie auf und hebe ab! 😊

Lass Dein Umfeld daran Teil haben und begebt euch gemeinsam auf die wunderbare Reise! 

Wenn ihr dabei aufkommende Ängste erkennt, diese sachlich verarbeiten könnt und Risiken gemeinsam abwägt – dann wird daraus eine große Veränderung!

Verpackst Du die Reise in eine interaktive, lebhafte und lösungsorientierte Projektarbeit mit vielen Workshops – dann ist euch Spaß und Erfolg garantiert!

Vielleicht bekommt ihr ja auch Gefallen an der Whuhaar-Frisur? 😁

Wie Spaß mit Wind aussieht? Hier ein Blick in mein Hobby:

Gefällt Dir? Sag’s gerne weiter – das freut Dein Umfeld und mich 😊

Du kannst das auch! Lerne es schnell und mit viel Spaß! 🤜🏻🤛🏻

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