OPLs bringen nichts! ­čÜ«
OPLs bringen NICHST!

OPLs bringen nichts! ­čÜ«

Zugegeben mit dieser steilen These, lehne ich mich weit aus dem Fenster ÔÇô aber lass es mich mit einer kleinen Geschichte erkl├Ąren ­čśë

Versetzen wir uns einmal in die Haut eines typischen Projektteilnehmers: Peter Mustermann hat lange in seinem Fachbereich gearbeitet und viel Erfahrung gesammelt. Er macht einen guten Job, ist den Kollegen gegen├╝ber immer freundlich und arbeitet wirklich gerne f├╝r das Unternehmen. Weil man ihm vertraut, hat er auch st├Ąndig viel zu tun.

Peter

Irgendwann kommt ein Projekt um die Ecke und er wird ins Team berufen. “Wir m├╝ssen etwas ver├Ąndern!” – Aha?!

Nach einer kurzen Einleitung zum Projektziel und der obligatorischen Vorstellungsrunde “Ich bin.., arbeite im Team .., meine Aufgaben sind..” geht es ├╝ber zum schicken Gant-Projektplan und der Verteilung der ersten Aufgaben. S├Ąuberlich dokumentiert in der OPL (Open-Point-List) der Projektleitung. Alles total wichtig, hohe Management-Attention, man tr├Ąfe sich in 2 Wochen wieder, dann besprechen wir die n├Ąchsten Schritte. OPL kommt per E-Mail. Fragen? Danke. Auf Wiedersehen.

Bei der straffen Agenda hat Peter ganz vergessen, seinen Kaffee zu trinken. Ergebnis: Kaffee kalt ÔśĽ->­čŹĘ Neuer muss her!

In der Kaffeek├╝che trifft er die gut gelaunte Paula und erz├Ąhlt vom neuen Projekt, bei dem er tats├Ąchlich auch eine Aufgabe erhalten habe. Um was es denn gehe? Grob kann er es zwar erkl├Ąren, doch als Paula nach den Zusammenh├Ąngen und Details fragt, muss er passen. Er muss aber diesen Bericht erstellen und der Projektleitung zukommen lassen. Daf├╝r will er sich gleich noch Notizen machen!

Zur├╝ck an seinem Schreibtisch klingelt direkt das Telefon, dutzende E-Mails warten auf Antwort und au├čerdem muss die Mittagspause organisiert werden: Daher schnell die Notizen auf ein Post-It.

Zwei Wochen sp├Ąter, gr├╝├čt wieder die Aktivit├Ąten-Liste im gemeinsamen Projekt-Meeting. Diesmal ist die Liste geschm├╝ckt mit den ersten gelborangenen Markierungen: Aufgaben nicht richtig erledigt, Aufgaben ├╝berhaupt nicht erledigt, Due-Date ├╝berschritten! Die Stimmung leicht angespannt.

Peter hats leider auch erwischt:

Sein Notizzettel zum angeforderten Bericht, den er nach einer Woche wieder in den H├Ąnden hielt, war sehr knapp formuliert. Auch die Excel-Liste aus der E-Mail der Projektleitung half nicht wirklich weiter. Da in seiner Abteilung aber grad viel los war, hatte er keine Zeit, um nochmal nachzufragen und alle Details zu kl├Ąren. Er ist von seiner Erfahrung ausgegangen und hatte den Bericht, nach bestem Wissen erstellt. Leider hatte das nicht den W├╝nschen der Projektleitung entsprochen.

Dumm gelaufen und leider kein Einzelfall.

Immerhin nimmt sich der Projektleiter im Anschluss Zeit und spricht in einem Einzeltermin alle Details zum notwendigen Bericht mit Peter durch.

Das wird doch wohl beim n├Ąchsten Meeting besser laufen?

Paula

Sehen wir uns mal eine andere Welt an. Wir springen wenige Wochen in die Vergangenheit, zur gut gelaunten Paula Musterfrau aus der Kaffeek├╝che:

Paula ist ebenfalls eine typische Projektmitarbeiterin, denn sie ist auch schon einige Jahre im Unternehmen und hat intern vieles gesehen und erlebt. Projekte hat sie schon oft mitgemacht, und daher wurde sie auch erneut f├╝r ein strategisches Projekt angefragt:

Die Einladung zu einem Pre-Kick-Off in 3 Tagen ├╝berrascht sie dennoch, denn es geht um die Projektdefinition. Was?

Die Projektleitung stellt sich kurz vor und erl├Ąutert kurz, welches Problem zum Anlass genommen wurde, ein Projekt ins Leben zu rufen. Man wisse nicht so genau, wie man das l├Âsen k├Ânne und brauche daher den gemeinsamen Erfahrungsschatz. Klingt erstmal spannend!

Nach 2 Stunden intensivem, aber strukturiertem Workshop, hat die Gruppe das Problem von allen Seiten beleuchtet und Ideen entwickelt, wie man das angehen k├Ânnte. Die Ideen und Ans├Ątze werden von jedem Impulsgeber auf Post-It notiert, kurz vorgestellt und auf einem Board angepinnt.

Bevor man nun aber zu einer Planung schreite, gelte es ├╝ber die Annahmen und Ideen zu schlafen, um sich ├╝bermorgen nochmal dran zu setzen. Alle sind irgendwie gut drauf und quatschen auch in der Mittagspause noch ├╝ber das Thema weiter.

2 Tage sp├Ąter kommt man wieder vor dem Board zusammen und schaut sich die Notizen erneut an. Manche werden direkt abgeh├Ąngt, weil verworfen, andere um diverse Aspekte erg├Ąnzt. Nun scheint die Gruppe zufrieden und man geht ├╝ber, die Ans├Ątze in praktische Ma├čnahmen zu ├╝bertragen und die ersten Schritte zu planen. Die Verantwortungen werden zugeteilt ÔÇô manche, sich nach Interessen sogar geschnappt ÔÇô und in einer Woche wolle man sich wieder treffen.

Das n├Ąchste Treffen offenbart einige ├ťberraschungen, denn es sind neue Teammitglieder dazugekommen. Die Projektleitung sagt, man wolle zun├Ąchst die Punkte besprechen, die alle betreffen, damit die eingeladenen Experten wieder an ihre Arbeit gehen k├Ânnen. Nach wenigen Beitr├Ągen, d├╝nnt sich das Team tats├Ąchlich mit dankenden Worten wieder aus.

Die meisten Ma├čnahmen, die besprochen werden, wurden einen Schritt nach vorne gebracht. Auch Paula konnte ihren Punkt abarbeiten. Es stellt sich allerdings raus, dass sie auch nochmal ranmuss, weil sie erkennt, dass ein anderer Kollege noch mehr Infos von ihr ben├Âtigt. Er bedankt sich vorab und bietet an, bei Bedarf gern zu unterst├╝tzen.

Nein, Zeit hat er auch nicht, aber er nimmt sie sich.

Das freut Paula und sie geht gut gelaunt in die Kaffeek├╝che. Dort trifft sie Peter, der seinen kalten Kaffee in den Ausguss sch├╝ttet und einen leicht gestressten Eindruck macht ­čśŐ

├ťbrigens, in Projekten gilt: Effektivit├Ąt vor Effizienz ÔśŁ­čĆ╗
Und: Die Stimmung macht die Musik ­čśä

Gef├Ąllt Dir Paulas Welt? Schau Dir mein Webinar dazu an, dort erf├Ąhrst Du mehr ├╝ber meine 3 Geheimnisse erfolgreicher Projekte.

Herzlichst ­čĺÜ

Tobias

PS: Die Open-Point-List steht f├╝r mich als Inbegriff f├╝r klassische Projekte, sie ist damit nicht grunds├Ątzlich verkehrt, dient aber doch prim├Ąr nur der Projektleitung zur Kontrolle.

Ich bin Tobias Lienhard, Erfolgsmentor f├╝r begeisternde Projektarbeit. Mit meinem Premium-Programm bauen Projektleiter*innen in k├╝rzester Zeit ihr High-Performance-Projekt auf. Ab dann hei├čt es: Vom Projektfrust zum Teamerfolg!

Mein Vorgehen ist transparent, manchmal erschreckend dynamisch und immer ansteckend kreativ.

Bei mir gibt es alles aus einer Hand – aus erster Hand: Methoden, Anleitungen und das n├Âtige Coaching.

Die Gruppe ÔÇ×Dein Projekterwachen – vom Projektfrust zum Teamerfolg!ÔÇť ist Dein Schl├╝ssel zu besseren Projekten!

Hier gibt es viele kostenlose Videolektionen und einen wertsch├Ątzenden, kreativen und motivierenden Austausch.

Projekterwachen ist eine Gruppe, und zugleich eine Initiative! Unsere Mission:

Projektarbeit f├╝r alle Beteiligten zu einem Erlebnis machen, das mit Spa├č zum Erfolg f├╝hrt!